Mai Paprika

Sorten: rot, gelb und grün, auch 2. Wahl,  Spitzpaprika „Ramiro“, lose und im 2er-Beutel
Anbauland: Spanien oder Marokko
Nährwerte: 20 kcal/100g (grün), 37 kcal (rot),sehr  viel Vitamin C und Kalium, sowie Carotinoide, welche für die Farbe verantwortlich sind

Véronique Fabre und Foued HajjiVerte Provence png

„Wir sind Gründungsmitglied von Verte Provence!“

Die Anbauer Véronique Fabre und Foued Hajji heißen jeden Besuch für eine Besichtigung herzlich willkommen! Sie bewirtschaften zusammen einen kleinen Hof und sind spezialisiert auf leckere Bund- und Lauchzwiebel. Der Betrieb wurde 1973 vom Vater Veroniques gegründet und Anfang der 80er- Jahre auf 100% Bio umgestellt. Die Beiden haben den Hof dann Mitte der 90er Jahre übernommen und arbeiten von Anfang an sehr intensiv mit der NATURKOST SCHRAMM zusammen.

Bund- und Lauchzwiebel erfordern sehr viel Handarbeit - sowohl beim ernten als auch beim sortieren, bündeln und verpacken. Täglich verbringen sie mehrere Stunden mit der Auswahl und der Ernte der Zwiebel.

Der Betrieb von Véronique und Foued liegen in „Móllèges“, einem kleinen 2500-Seelendorf. Die Umge-

bung ist stark landwirtschaftlich geprägt und liegt am Rande der Alpillen, einer Kalksteinkette im Herzen der Provence. Die Region ist bekannt für reichhaltige Grundwasservorkommen. Sie bewässern ihre Felder nachhaltig und aus eigenen Brunnen. Die Beiden sind Gründungsmitglieder der Erzeugergemeinschaft VERTE PROVENCE.

Véronique und Foued engagieren sich intensiv, wenn es um Fragen zur Gesunderhaltung der Böden geht. Der Verzicht auf leichtlösliche Dünger ist für die Beiden ebenso selbstverständlich wie der Verzicht auf synthetische Pflanzenschutzmittel. Ziel ist es, die Selbstregulation des Bodens zu fördern und das Grundwasser nicht unnötig zu belasten. Durch regelmäßige Fruchtwechsel und eine schonende Bodenbehandlung sorgen sie für gesunde Kulturen.

 Übersichteu-Bio

  • Betriebsleiter: Veronique Fabre und                                                       Fouad Hajji
  • Gründung: 1973
  • ausschließlich ökologisch: seit 1982
  • Nutzfläche: 4,5 ha

    → davon 5000 m2 Folientunnel
    → davon 3,5 ha Freilandbau

  • Mitarbeiter: 3

    → davon 2 Erntehelfer

 

Lauchzwiebel   

VERTE PROVENCE

VERTE PROVENCE ist eine 1996 gegründete Erzeugergemeinschaft, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Verbrauchern hochwertige Qualitätsware mit eigener Verpackung und unter einem eigenen Markennamen anzubieten. Die Zusammenarbeit fördert nicht nur den technischen und ökonomischen Austausch, sondern durch regen Informationsaustausch auch die grundlegende Weiterentwicklung der einzelnen Mitglieder der Gruppe. So entwickelte sich im Laufe der Zeit eine starke Marke VERTE PROVENCE, die sich, auch mit Unterstützung von NATURKOST SCHRAMM, auch in Deutschland einen Namen gemacht hat. Transparenz ist dabei ein wichtiges Schlüsselwort: die Namen auf den Etiketten zzgl. das Logo und ein QR-Code geben den Verbrauchern die Möglichkeit, sich über die jeweiligen Anbauer genau zu informieren. Zwischen ihnen und den Handelspartnern sind sehr freundschaftliche Beziehungen entstanden.

Die Provence ist eine Region im Südosten Frankreichs, die sich vom linken Rhôneufer bis nach Italien erstreckt. Alle Mitglieder der Vereinigung haben ihre Anbauflächen im Norden des Departements Bouches-du-Rhône. Die mittlerweile 18 Erzeuger konzentrieren sich auch regional typische Haupt-Produktionszweige wie die Baumzucht (Äpfel, Birne etc.), sowie Freiland- und Tunnelware (Tomaten, Salate etc.).

Das provenzalische Klima kann recht rau sein. Zwar gehört die Provence mit rund 3000 Sonnenstunden im Jahr zu den wärmsten Regionen in Frankreich, der Herbst kann aber sehr regenreich und der Winter recht kalt und trocken sein. Der Mistral, ein kalter Nordwind, bläst dort durchschnittlich an 100 Tagen mit einer Windgeschwindigkeit von rund 120 km/h. Er ist den Erzeugern Freund und Feind zugleich: zum einen müssen die Anbauer Teile ihrer Felder durch die Pflanzung von Hecken und Bäumen schützen, zum anderen trocknet der Wind die durch die häufigen Regenfälle nassen Kulturen und begrenzt so die Ausbreitung von Krankheiten 

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