Mai Paprika

Sorten: rot, gelb und grün, auch 2. Wahl,  Spitzpaprika „Ramiro“, lose und im 2er-Beutel
Anbauland: Spanien oder Marokko
Nährwerte: 20 kcal/100g (grün), 37 kcal (rot),sehr  viel Vitamin C und Kalium, sowie Carotinoide, welche für die Farbe verantwortlich sind

BIO PROVENCE MALPAS (Daniel Noel)Verte Provence png

"Wir arbeiten schon seit 1991 rein biologisch!"

BIO PROVENCE MALPAS ist spezialisiert auf Stein- und Kernobst  - jedoch pflanzt Daniel Noel auch einige Gemüsesorten für den heimischen Markt an. Bereits 1991 hat er den Familienbetrieb auf 100 % Bio umgestellt! Im Laufe der Jahre kaufte er immer mehr Land in der Nachbarschaft, so dass sich die Anbauflächen auf eine stattliche Größe von 40 ha entwickelten. Nach und nach veräußerte er jedoch wieder Teile seiner Ländereien auf eine Größe von nun 26 ha.

Trotz der beachtlichen Flächen arbeitet Daniel ohne festangestellte Mitarbeiter. Je nach Saison setzt er 4-15 Erntehelfer ein.

In der Bestäubung setze er auf allerlei Insektenarten, vor allem auf Bienen, welche ihre Behausungen am Rande der Felder finden. Dafür arbeit er intensiv mit Imkern aus der nahen Umgebung zusammen. Gegen den

in dieser Gegend typischen Fallwind schützt er seine Felder mit Zypressen und Pappeln am Rande der Obstplantagen. In den Bäumen wurden Nistplätze für Fledermäuse und Vögel, vor allem Meisen, angebracht. Sie dienen als natürliche Schädlings- bekämpfer, z.B. gegen Raupen oder Nachtfalter.

Die Felder von Daniel liegen in „Móllèges“, einem kleinen 2500-Seelendorf im Departement „Bouches-du-Rhône“. Er setzt auch in der Bio-Landwirtschaft zulässige Mittel nur sehr begrenzt ein! Im Obstanbau ist die Behandlung mit Kupferlösungen z. B. meist unerlässlich. Kupfer wird gegen Mehltau eingesetzt. Zugelassen ist eine Menge von 4 kg pro Hektar in 2 Jahren. Daniel beschränkt mich jedoch beim Einsatz von Kupfer auf ein Minimum, nämlich nur 200 g pro Hektar Land. Auch bei erlaubten Mitteln heißt es: so viel wie nötig, so wenig wie möglich!

Übersichteu-Bio

  • Betriebsleiter: Daniel Noel
  • ausschließlich ökologisch: seit 1991
  • Nutzfläche: 26 ha

    → davon 5 ha Guyot-Birnen
    → davon 3 ha Williams-Birnen
    → davon 5,5 ha Äpfel
    → davon 4,3 ha Aprikosen
    → der Rest ist Gemüseanbau in Freilandkultur

  • Mitarbeiter: keine Festangestellten

   → je nach Saison 4 - 15 Erntehelfer

  Birnen   Äpfel

VERTE PROVENCE

VERTE PROVENCE ist eine 1996 gegründete Erzeugergemeinschaft, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Verbrauchern hochwertige Qualitätsware mit eigener Verpackung und unter einem eigenen Markennamen anzubieten. Die Zusammenarbeit fördert nicht nur den technischen und ökonomischen Austausch, sondern durch regen Informationsaustausch auch die grundlegende Weiterentwicklung der einzelnen Mitglieder der Gruppe. So entwickelte sich im Laufe der Zeit eine starke Marke VERTE PROVENCE, die sich, auch mit Unterstützung von NATURKOST SCHRAMM, auch in Deutschland einen Namen gemacht hat. Transparenz ist dabei ein wichtiges Schlüsselwort: die Namen auf den Etiketten zzgl. das Logo und ein QR-Code geben den Verbrauchern die Möglichkeit, sich über die jeweiligen Anbauer genau zu informieren. Zwischen ihnen und den Handelspartnern sind sehr freundschaftliche Beziehungen entstanden.

Die Provence ist eine Region im Südosten Frankreichs, die sich vom linken Rhôneufer bis nach Italien erstreckt. Alle Mitglieder der Vereinigung haben ihre Anbauflächen im Norden des Departements Bouches-du-Rhône. Die mittlerweile 18 Erzeuger konzentrieren sich auch regional typische Haupt-Produktionszweige wie die Baumzucht (Äpfel, Birne etc.), sowie Freiland- und Tunnelware (Tomaten, Salate etc.).

Das provenzalische Klima kann recht rau sein. Zwar gehört die Provence mit rund 3000 Sonnenstunden im Jahr zu den wärmsten Regionen in Frankreich, der Herbst kann aber sehr regenreich und der Winter recht kalt und trocken sein. Der Mistral, ein kalter Nordwind, bläst dort durchschnittlich an 100 Tagen mit einer Windgeschwindigkeit von rund 120 km/h. Er ist den Erzeugern Freund und Feind zugleich: zum einen müssen die Anbauer Teile ihrer Felder durch die Pflanzung von Hecken und Bäumen schützen, zum anderen trocknet der Wind die durch die häufigen Regenfälle nassen Kulturen und begrenzt so die Ausbreitung von Krankheiten 

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