Mai Paprika

Sorten: rot, gelb und grün, auch 2. Wahl,  Spitzpaprika „Ramiro“, lose und im 2er-Beutel
Anbauland: Spanien oder Marokko
Nährwerte: 20 kcal/100g (grün), 37 kcal (rot),sehr  viel Vitamin C und Kalium, sowie Carotinoide, welche für die Farbe verantwortlich sind

Jean-Michel BachelardVerte Provence png

"In meinem eigenen Supermarkt, einen Ort weiter,                                             verkaufe ich viele meiner frischen Produkte direkt!"

Nach der Übernahme von landwirtschaftlichen Flächen gründete Jean-Michel Bachelard 1998 seinen Betrieb und bewirtschaftet diesen seither zu 100% biologisch. Überwiegend Freiland, aber auch in Tunneln, baut er, zusammen mit seinen Angestellten, verschiedene Sorten Gemüse, Kräuter und auch Melonen an. Auch er nutzt die Fruchtfolge zur Versorgung des Bodens mit Stickstoff. Zur Düngung seiner Felder nutzt er Kälbermist von benachbarten Höfen und Trester von Trauben. 

Jean-Michel ist Mitbegründer der Erzeugergemeinschaft VERTE PROVENCE

Die Felder von Jean-Michel liegen in „Eyragues“, einem schönen Dorf mit knapp 4000 Einwohnern. Der Ort gehört zur Region „Provence-Alpes-Côte d`Azur“ und dem Department Bouches-du-Rhône. Die Umgebung ist stark landwirtschaftlich geprägt und liegt am Rande der Alpillen, einer Kalksteinkette im Herzen der Provence.

Auf seinen im Gebiet etwas verteilten Anbauflächen achtet er auf eine abwechslungsreiche Fruchtfolge. Sie sorgt für stickstoffreiche und somit fruchtbare Böden. Speziell ausgesuchte und am Feldrand angepflanzte, blühende Pflanzen, dienen nicht nur der Unterkunft für Bestäubungshelfer wie Bienen, Hummeln und Wespen, sondern beheimaten auch von mir ausgesetzte Nützlinge. Diese bekämpfen auf natürliche Weise Schädlinge an den Pflanzen.

2011 eröffnete er einen eigenen, kleinen Supermarkt im benachbarten "Châteaurenard". Auf 400 m2 bieten seine Angestellten und er hier knapp 4500 verschiedene Artikel an - von Obst und Gemüse über Trockenprodukte Getränke, ja sogar Bio-Wein- und Sekt und Natur-kosmetik. Sämtliche Frischeprodukte sind selbstverständ-lich eigen angebaute Produkte oder kommen von befreundetet Bio- Anbauern aus der Region. Alle anderen Produkte kauft er bei 2 Großhändlern ganz in der Nähe.

  Übersichteu-Bio

  • Betriebsleiter: Jean-Michel Bachelard
  • Betriebsübernahme: 1998 
  • ausschließlich ökologisch: von Beginn
  • Anbaufläche: 2 ha

    → davon 7000 m2 Tunnelanbau

  • Mitarbeiter: 2 und 1-2 Erntehelfer
 

Salate   Tomaten   Spinat   Petersilie glatt

VERTE PROVENCE

VERTE PROVENCE ist eine 1996 gegründete Erzeugergemeinschaft, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Verbrauchern hochwertige Qualitätsware mit eigener Verpackung und unter einem eigenen Markennamen anzubieten. Die Zusammenarbeit fördert nicht nur den technischen und ökonomischen Austausch, sondern durch regen Informationsaustausch auch die grundlegende Weiterentwicklung der einzelnen Mitglieder der Gruppe. So entwickelte sich im Laufe der Zeit eine starke Marke VERTE PROVENCE, die sich, auch mit Unterstützung von NATURKOST SCHRAMM, auch in Deutschland einen Namen gemacht hat. Transparenz ist dabei ein wichtiges Schlüsselwort: die Namen auf den Etiketten zzgl. das Logo und ein QR-Code geben den Verbrauchern die Möglichkeit, sich über die jeweiligen Anbauer genau zu informieren. Zwischen ihnen und den Handelspartnern sind sehr freundschaftliche Beziehungen entstanden.

Die Provence ist eine Region im Südosten Frankreichs, die sich vom linken Rhôneufer bis nach Italien erstreckt. Alle Mitglieder der Vereinigung haben ihre Anbauflächen im Norden des Departements Bouches-du-Rhône. Die mittlerweile 18 Erzeuger konzentrieren sich auch regional typische Haupt-Produktionszweige wie die Baumzucht (Äpfel, Birne etc.), sowie Freiland- und Tunnelware (Tomaten, Salate etc.).

Das provenzalische Klima kann recht rau sein. Zwar gehört die Provence mit rund 3000 Sonnenstunden im Jahr zu den wärmsten Regionen in Frankreich, der Herbst kann aber sehr regenreich und der Winter recht kalt und trocken sein. Der Mistral, ein kalter Nordwind, bläst dort durchschnittlich an 100 Tagen mit einer Windgeschwindigkeit von rund 120 km/h. Er ist den Erzeugern Freund und Feind zugleich: zum einen müssen die Anbauer Teile ihrer Felder durch die Pflanzung von Hecken und Bäumen schützen, zum anderen trocknet der Wind die durch die häufigen Regenfälle nassen Kulturen und begrenzt so die Ausbreitung von Krankheiten 

Seite drucken